Mondschwester – Heilende Verbindung unter Frauen

Das neue Buch von Lilia Christina Martiny erscheint am 22. März 2018. Ich durfte es vorab lesen und sie hat mich wieder tief berührt. Seit vielen Jahren folge ich einer Sehnsucht in mir nach dieser echten Verbundenheit unter Frauen. Und genau darum geht es in diesem Buch:

Das Buch ist wunderschön gestaltet. Schon auf den ersten Seiten wird bewusst, wie viel der Autorin an dieser heilenden Verbindung unter Frauen liegt. Dieses Gefühl zieht sich durch das ganze Buch. Die einzelnen Kapitel sind klar, leicht verständlich und ohne viel Schnick-Schnack auf den Punkt gebracht. Es war für mich spürbar, dass da eine Menge „Forschungsarbeit“ seitens der Autorin dahintersteckt. Auch die offene Darstellung persönlicher Themen rund um die eigene Mutter, Schwestern, Freundinnen & Männer hat mich sehr berührt und gibt diesem Buch eine Bodenständigkeit, die ich sehr mag. Außerdem wird dadurch erkennbar, dass die Darstellung der Beziehungen zwischen Frauen nicht aus der Theorie stammt, sondern sehr viel praktische Erfahrung und das echte (Er)Leben dahinter steht.

Die klare und nicht zu umfangreiche Erklärung von Lilith, den Amazonen, dem Einfluss des Mondes und auch der schwarzen Madonna hat mich zusätzlich davon überzeugt, dieses Buch weiterzuempfehlen. Ich mag es nicht, wenn Dinge „ver-romantisiert“ werden. Das passiert in diesem Buch an keiner Stelle. Die enthaltenen Übungen und Meditationen gehen sehr in die Tiefe (wenn man sich darauf einlässt) und haben mich sehr berührt. Für alle die Mediationen lieber anhören als Lesen, es wird auch eine CD mit den inneren Reisen geben.

Es gibt so viele Wunden, die wir Frauen tragen, so viel Neid und Konkurrenz, der oft zwischen Frauen herrscht. Dieses Buch ist ein tolles Hilfsmittel, wenn Frau sich ihren eigenen Verletzungen stellen will, das „Geschenk der Wunde“ – wie die Autorin im Ausklang es so schön beschreibt – sehen will. Abgerundet wird das Buch von den bewegenden Texten der Autorin, die mit viel Herzblut geschrieben sind.

Während des Lesens fühlte ich mich als Frau gesehen, mit meinen Verletzungen, mit meinen Erfahrungen und gleichzeitig gab es mir dass Gefühl nicht alleine zu sein. Denn ganz viel aus dem Buch könnte auch aus meinem Leben geschrieben sein. Das Buch zeigt auf, wie sehr wir durch alte Muster und alte Verletzungen, dieses Gefühl der Mondschwesternschaft selbst verhindern. Und es erinnerte mich an meine tiefe Sehnsucht, dass wir Frauen wieder Seelenschwestern werden. Ich bin auch diesen Weg gegangen und gehe ihn noch, den die Autorin beschreibt und bin gesegnet mit einem Netzwerk an Frauen. Ich kann jeder Frau, die irgendwo in sich diese Sehnsucht nach einer Gemeinschaft mit Frauen trägt – die Sehnsucht nach echter & ehrlicher Verbundenheit unter Frauen spürt -  empfehlen: lies das Buch und lass dich darauf ein. Es ist es wirklich wirklich wert, sich seinen Verletzungen zu stellen!

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